Shibori


Heute gabs in Siegburg einen Workshop zum Thema SHIBORI mit Indigo.

Ich kann zwar kein weiteres Hobby verkraften, aber die Abbindetechnik musste ich einfach mal gesehen haben. Und so habe ich heute Abend bereits begonnen einige Vorfilze abzubinden. Die werden aber nicht gefärbt, sondern gefilzt. Hier noch einige Bilder vom Kurs.


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Das ist meins.

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und nun dasselbe in grün





Wie man deutlich erkennen kann, umgebe ich mich immer noch gerne mit meiner Wolle aus der Urinküpe. An dem Grün kann ich mich gar nicht satt sehen.

Beim unteren Bild sieht man die Unterschiede sehr deutlich. Die beiden dunklen hatten ein blasses, schmutziges Gelb in einem ersten Indigobad. In der Mitte und links unten auch ein blasses gelb und wenig Indigo.

Die vier restlichen gebe ich niemals ab und wollen einmal Hals- und Hand- oder Fusswärmer werden.



Vermisst eigentlich jemand meine Filzereien?
Die gibts jetzt
hier.
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Wollwickeleien


Meine allerliebsten Färbungen werden nicht nur ständig befühlt und beschnuppert, sondern auch liebevoll gewickelt.

Hier die 1. Färbung der Urinküpe. Links ein dickes Wollgarn und rechts auch 100% Wolle, fürs Sockenstricken geeignet. Da habe ich nun endlich mal 100%iges Sockengarn gefunden, nun sieht es jedoch nicht nach Wolle aus. Es erinnert stark an Baumwolle. Mal sehen was die Käufer dazu sagen wenn ich am 1. Adventwochenende meine Wolle ausbreiten. Vorher muss ich in jedem Falle noch ein Paar stricken und austesten.



Hier ein unscharfes Foto aus dem 2. Färbebad. In wirklichkeit ist es noch was dunkler. Danach beendete ich die blaufärberei in der Küpe, denn ich hatte gelb zu überfärben.
Die grüne Wolle kommt später.



Noch mal Urinküpe 2. Färbung. Dieses Knäuel gehört eigentlich zu den grünen Tönen. Ich hatte ein schmutzig blasses Gelb gefärbt, also überwiegt das blau und es konnte kein schönes blau entstehen.




Und hier die Pastenfärbung:



Bei der Pastenfärbung rührt man einen Brei aus Indigopulver und konzentrierter Schwefelsäure an.
Nach 2 Wochen kann man damit färben. Auch eine sehr einfache Färbung, denn man erhitz nur bis etwa 50 Grad. Allerdings muss vorher gebeizt werden. Das gibt einen türkisstichigen Blauton, damit kann man Tropfenweise auch auf gelber Wolle schöne Grünfärbung machen. Später...

Die Farben kommen auf meinen Fotos nicht gut rüber. Im dunklen Bereich gehts ins Petrol und im hellen Bereich ist es eher türkis.




Beide Färbungen haben ihre Vorzüge, ich liebe die Urinküpe wegen der echten farbe. Die Pastenfärbung mag ich, weil man immer mal schnell färben kann, sofern Wolle gebeizt und Paste angerührt auf Lager ist.



Zum Abschluss und am Ende versteckt ein Geheimprojekt, dass bis zum 14. September fertig sein muss. Dazu gibts noch eine gefilzte Schultüte für den Studienbeginn.

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Nur für unerschrockene




Mit dem Ende der Ferien beendete ich meine wochenlange Indigo Färbeaktion.
Ich machte wie immer eine Urin-Küpe. Wem das nun unangenehm ist, bitte nicht weiter lesen, ich kanns verstehen.
Als die Kinder klein waren haben sie fleissig mit "gesammelt" aber das ist nun lange vorbei. Ich verschwinde in der Dachwohnung und die ist dann für den Rest der Familie gesperrt.




Ich beginne mit einer einwöchigen Urinsammlung, die ich eine weitere Woche lang ruhen lasse.
Dann kommt Indigo dazu und das ganze bleibt wieder ein paar Tage stehen.
Ich orientiere mich da an den Rezepten von
Lydie Nencki und Dorothea.



Ich liebe diese Färbung, da sie abgesehen von den Unannehmlichkeiten der Geruchsbelästigung sehr einfach ist und für meinen Geschmack die besten blau und grüntöne zaubert.

Begonnen hatte ich mit weisser Wolle, die für 24 Stunden ungebeizt in die Brühe gelegt wird.
Die Wolle wird dann über dem Topf, damit nichts von dem kostbaren Gut verloren geht, gleich ausgewrungen (mit Gummihandschuhen) und verblaut dann langsam an der Luft.


In diesem Jahr gings mir mehr ums grün. Deshalb hatte ich verschiedene Garne mit Reseda (Wau) eingefärbt.
Ideal ist da ein reines quitschgelb, einmal schaffte ich ein neonartiges. Das hat diesmal wieder nicht geklappt. Die Wolle wurde mir schon zu goldig.





Wie das grün nach 24 Stunden in der Brühe dann aussieht, hängt natürlich davon ab wie das Gelb aussah.
Hier unten hängen meine allerliebsten grün-töne.
Ist das gelb eher blass oder schmutzig, dann überwiegt das blau und man erhält ein Petrol, das hängt oben bei den blautönen.



Das ist nur ein kleiner Teil meiner Färbung. Teilweise ist die Wolle noch nass und dekoriert den Garten.
Ich bin mit meinem Bericht ja noch lange nicht am Ende. Eine Indigo-Pastenfärbung hab ich auch noch gemacht. Dazu weiteres Übermorgen.



Und wenn die beiden letzten Stockrosenblüten abgefallen sind, dann ist meine Färberei ja noch lange nicht zu Ende...
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Unterwegssocken

Mein getauchtes sock blanck wollte Gestern unbedingt angestrickt werden. Nichts ist wichtiger als dieses blau. Es muss einfach an die Füsse.



Und damit ich nach dem ungeliebten Petrol nicht die Lust verliere hab ich den 2. Socken gleich mit angeschlagen. Diesmal ist der Farbverlauf anders rum. Toe up, damit die 2 x 30g auch reichen.

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Indigo



Ich bin krank.
Seit Donnerstag hab ich Kopf und Gliederschmerzen. Aber weil dauerndes liegen mich auch nicht gesund macht schluck ich ab und an eine Aspirin und in aufrechter Haltung konnte ich dann eine ganze Weile lang spinnen. Das machte mich dann auch nicht gesunder aber glücklicher.

Versponnen habe ich Lydias Mohair und Space von Wollknoll
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